Am 28.07.2010 habe ich hier unter dieser Seite bekannt gegeben, mit dem Bloggen unter http://www.kultur2punkt0.de angefangen zu haben. In der Zwischenzeit, also nun mehr als vier Jahre, hat sich da einiges angesammelt. Die Statistik zeigt 305 veröffentlichte Beiträge und ~150 Links. Links? Richtig, auf Kultur2Punkt0 gibt es Links und zwar mit Metadaten angereicherte Links. Dazu gleich noch mehr. Zunächst eine kurze optische Gegenüberstellung.

Die Seite ist breiter geworden und hat jetzt drei Spalten. Die Artikeltexte finden in der breiten linken Spalte statt, die mittlere Spalte beherbergt neben der Suchmaske das Menü der Themenübersichtsseiten und die ganz rechte Spalte präsentiert etwas hervorgehoben einen kleinen Infotext und Links auf weitere Seiten von mir.

Screenshot Kultur2Punkt=

Screenshot Kultur2Punkt0

Auch das Logo habe ich ein ganz klein wenig angepasst, also minimal. Der Stil ist im Prinzip gleich geblieben. Farben sind an manchen Stellen etwas frischer, die Linien an ein paar Stellen verschwunden, an anderen hinzu gekommen. Insgesamt ist es immer noch luftig., einigermaßen minimalistisch würde ich es beschreiben.

Wichtiger als das Aussehen ist mir allerdings der Inhalt. Am besten sichtbar ist das auf den Themenübersichtsseiten, zum Beispiel die über das Thema Crowdfunding. Diese zeigen aktuell immer die komplette Liste aller Beiträge, die ich über ein Thema geschrieben habe und auch alle Links mit einer Inhaltsbeschreibung, die ich zu diesem Thema für interessant oder wichtig erachtete. Die Links sind vergleichbar mit der Art von Linksammlung, wie man sich auch auf delicious oder Diigo führt. Und da ich immer interessiert bin an neuen Links und das ganze natürlich wirklich unvollständig ist, gibt es gleich noch auf der Seite die Möglichkeit mir Links vorzuschlagen.

Allen Inhalten auf Kultur2Punkt0 unterliegen eine Reihe von Daten, weshalb ich diese auch nach Orten oder Brands auflisten kann. Das ganze ist der Versuch eine Semantik sichtbar zu machen und auch daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Ich kann zum Beispiel auch alle Inhalte nach Quellenbezug auflisten und sehen, dass alle Links auf DRadio Wissen, die ich 2012 abespeichert habe, heute nicht mehr erreichbar sind. Klingt komisch, wenn man sich aber mal die Beschreibungen zu den Links durchliest merkt sehr schmerzhaft, dass mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zwang zur Depubikation eben nicht nur Content verloren geht, sondern Wissen, welches nicht wirklich woanders steht. Diese Depublikation vernichtet Wissen und damit Kultur. Purer Irrsinn.

veröffentlicht am 14. Januar 2015